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Terrestrische Beobachtung mit Skywatcher 102/1300mm Mak

Verschiedene Aufnahmen mit unterschiedlichen Brennweiten. Nr.1 kennzeichnet eine Kirche (Burgkirchen) in  500 m Entfernung. Nr.2 eine Kirche (Hirten) in 5800m  Entfernung und Nr.3 eine am Horizont kaum wahrnehmbare Kirchturmspitze in 15500m Entfernung (Engelsberg). Das erste Bild ist eine 18mm Aufnahme.

1_18mm

Das nächste Bild mit 55mm Brennweite.

2_100mm

Dann die 500 m entfernte Kircheturmspitze (Nr.1) mit einer Brennweite von 1300mm (Skywatcher Maksutov 102/1300mm). Bildbearbeitung: verkleinert.

3_kirche

Danach die Kirche in  5800m (Nr.2) mit 1300mm Brennweite (Skywatcher Maksutov 102/1300mm). Bildbearbeitung: verkleinert.

4_kirche

Dann die Kirche in Engelsberg (Nr.3) aus 15500m mit 1300mm Brennweite (Skywatcher Maksutov 102/1300mm). Bildbearbeitung: stärkerer Kontrast, geringere Vignettierung, verkleinert.

5_kirche

Zum Abschluss noch der Mond am Tageshimmel. 🙂

6_mond

Kamin

Eine etwa 5m breite Kaminspitze aus 580m Entfernung mit dem Maksutov. Brennweite 1300mm.

IMG_0572

Das ganze unter schwerern Bedingungen in den frühen Abendstunden bei Dämmerung (+ dicht bewölkt, Nieselwetter) aus 1,5 km Entfernung Luftlinie. Diesmal allerdings mit einer 2,5x Barlowlinse und entsprechenden 3250mm Brennweite.

IMG_0730

Man sieht deutlich eine Vignettierung, so richtig gern hat das Gerät die Barlowlinse offensichtlich nicht. Der mangelnde Kontrast und der dunklere Eindruck sind allerdings mehrheitlich Zeit- und Witterungsbedingt.

Wolken!

Der Test des Maksutov litt etwas unter den Wolken, die den Mond innerhalb von 2 Stunden für nur eine Minute freigaben. Innerhalb der kurzen Zeit scharf zu stellen, das Objekt zu zentrieren und ein Bild aufzunehmen… nahezu unmöglich. Aus dem Versuch ist ein etwas unscharfes Bild entstanden, das nur zur Deko taugt. Das Bild wurde mit dem Maksutov 100/1300mm (Skywatcher) aufgenommen.

mond

Die Optik und die Kamera passen in einen kleinen Rucksack, das Stativ in eine kleine Tasche. Das ganze wiegt um die 5 kg und ist in 5 Minuten aufgebaut. Es ist kein Problem das Gerät mit auf Bergwanderungen zu nehmen. Es ist sowohl für astronomische als auch erdgebundene Aufnahmen geeignet. Die beigelegten Okulare lassen es als Teleskop nutzen, ein T2-Ring funktioniert das Teleskop zum Kameraobjektiv um. Multifunktional, Fluggepäcktauglich. Die Schattenseite solcher Systeme ist definitiv das fokussieren, – es gehört Fingerspitzengefühl dazu, das Objektiv in der Nacht, mit angeschlossener Kamera, an lichtschwachen Punkten scharf zu stellen. Noch nicht ganz klar ist mir, wieso auf einigen Bildern heftige Lichtringe/wirbel zu sehen waren. Meine Erklärung ist bislang, dass die 2 Fixierschrauben am Okularauszug ursächlich sein könnten indem sie möglicherweise im Strahlengang lagen und Reflexionen auslösten. Um das zu prüfen muss ich diese beim nächsten Versuch entfernen.

Abschließend noch ein leicht vergrößerter Ausschnitt von einer 170m hohen Kaminspitze aus 3 km Entfernung.

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