Barndoor bauen

Momentan belese ich mich über mobile Kameranachführungen für langzeitbelichtete Sternenfeld – Astrofotografie. Grundsätzlich würde Piggyback über die EQ6 funktionieren, allerdings ist das schwere Equipment eher für geplante Ausflüge geeignet. Eine Astrotrac muss es nicht gleich sein, man kann eine Barndoor (Astrofrust) bauen. Es gibt mehrere Typen. Typ 4 (Doppelarm) ist der mathematisch genaueste.

Double-arm-mount

Folgende Bauanleitung habe ich gefunden:

Die Einstellung des Breitengrades will ich im Gegensatz zum Bauplan mit Schrauben lösen und den vorgeschlagenen Zuggummi durch eine Feder ersetzen. Die Kameramontierung über Holzplatten soll gegen einen Kugelkopf ausgetauscht werden. Am Ende muss die Konstruktion auf ein Stativ, da bietet sich das vorhandene der EQ6  an. Später kann der Bausatz motorisiert werden.

Für Fans von weiteren Experimenten bietet sich die „Eieruhr-Barndoor“ an.

Weitere Links:

 

Phase 1: NF-Verstärker

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Stand ist, dass das Kit in Phase 1 aufgebaut aber noch nicht geprüft ist. Anders als aneinaus.de habe ich die Reihenfolge nach Bauanleitung beibehalten und zuerst die Kondensatoren und dann die Widerstände eingebaut. Bleibt aber jedem selbst überlassen. Sehr schwierig ist, die Farbcodes der Widerstände sicher zu idenfizieren. Braun und Rot sowie Violett und Blau sind teilweise nicht zu unterscheiden. Gelb ist nahezu nicht zu sehen. Eine Lupe und viel Licht helfen etwas.

Mysteriös bleibt vorerst der Umstand das nach der anfänglichen Bauteilzählung auf Vollständigkeit, der Widerstand 4,7 K mit zwei Stück nach Liste angegeben und vorhanden ist, aber mit 3 Stück auf dem Bausatz verbaut werden soll.

ISS

Einen Blick hinauf zur ISS, auf der derzeit Alexander Gerst wohnt (Höhe ca. 400km).

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Die Kamera war auf Dauerfeuer eingestellt und hat 113 Bilder in den ca. 3-4 verwertbaren Minuten durch die Wolkenlücken geschossen. Eine Hälfte davon mit ISO 1600. Das war zu optimistisch, keines der Bilder war hell genug. Von der anderen Hälfte waren die obigen Bilder die einzig brauchbaren. Das Teleskop wurde mit dem Sucher manuell hinterhergeführt. Eigentlich ganz einfach.

Das Seeing war schlecht und der Himmel mit Schlieren überzogen.