Teleskopsteuerung

… nun ist sie da. Am Ende, wenn alles korrekt läuft, wird es eine passive Steuerung des Dobsons sein, die bei schlechtem Seeing helfen soll die Orientierung zu behalten. Die Encoder werden die Drehbewegung an den Achsen abgreifen und der Chipsatz wird deren Daten umrechnen und via Bluetooth an einen Rechner senden. Mit Stellarium oder anderen Softwareplanetarien kann dann die Position des Dobsons abgelesen werden. So alles funktioniert.

image

Justierung

Gestern: Vorhersage einer sehr klaren Nacht. Auf dem Balkon aufgebaut. Wiederholt mit der Justierung große Probleme gehabt. Ursache: Justierlaser ist dejustiert. Manuelle Methode mit Filmdose versucht. Am Punkt Ausrichtung Primary und Sekundary gescheitert. Fehlbild mit Koma blieb erhalten. Werde ein Cheshire Okular zukaufen und den Laser abschaffen. Das ganze einrichten brauchte viel Zeit. Damit war die geplante Dämmerungsbeobachtung vertagt, wegen Schlafbedarf. Als Ziel war eigentlich geplant die 4.55 Uhr in Ostrichtung mit bis zu 57° Alt kreuzende ISS zu beobachten. Dann wollte ich eigentlich noch versuchen die unmittelbar nebeneinander stehenden Planeten Mars und Jupiter in der Morgendämmerung bei 10° Alt in ONO zu orten. Ein höherer Zenit wäre wegen der dann zu erwartender Sonneneinstrahlung nicht mehr sinnvoll gewesen. Doch bereits in der Nacht ergab eine Einmessung des gegenüberliegenden Gebäudes, dass dieses den Himmel bis 12° Alt überdeckt und damit beide Planeten verdecken würde. Die kommende Nacht soll voraussichtlich wieder gut werden.

image

Sternengucker

In der vorausgegangenen Nacht die Konstellation Mond / senkrecht darüberstehender Saturn beobachtet. Lichtdurchlässigkeit bei >5 Mag. Teile der Milchstraße erkennbar. Seeing — (sehr hohes Luftflimmern). An Fangspiegelhalterung und Justierung gebastelt. TSSI nicht ganz fokussiert. Natur: Feldhase neben Teleskop, Igel, Junikäferplage. Gegen 23.30 Uhr Tauwasser auf der Optik.

image

image